Hallo, lieber Mensch!

An erster Stelle natürlich: Größtmöglicher Dank!
Du hast uns dein Vertrauen geschenkt (und Geld gegeben). Wir wollen jetzt unser bestes tun, damit du in ein paar Jahren sagen kannst: “Prints of the People? Ja kenne ich, finde ich auch cool. Die habe ich schon vor ein paar Jahren unterstützt, als sie noch im Crowdfunding waren”.

Aber first things first:
Wenn du dir ein Dankeschön bei Startnext ausgesucht hast, für das wir noch weitere Informationen brauchen, schreib uns eine Mail mit dem Betreff “Startnext Dankeschön” an hello@printsofthepeople und sag uns, was wir dir schicken sollen. (Beispiel: “Ich will meinen Kunstdruck mit Motiv XY” Oder “Ich will ein rotes dna Shirt, tailliert in M mit dem Motiv XY vorne auf der Brust).
Falls du noch Zeit zum überlegen brauchst, schreib uns einfach nichts und du bekommst nächste Woche einen Gutscheincode, den du dann in unserem Shop einlösen kannst. Der Shop wird in den nächsten Tagen online gehen und dann nach und nach hübscher und voller werden.

Das wollten wir mal an den Anfang stellen. Jetzt kommt noch ein wenig längerer Text, aber da könnt ihr selbst entscheiden, wie sehr ihr da ins Detail schauen wollt. (Oder ob ihr uns lieber ins Gesicht schaut, die Infos in dem Text bereiten wir demnächst auch nochmal als Video auf 🙂 )

—–So, langer Text in 3…2…1…—-

Ein wichtiges Thema für uns ist offensichtlich Transparenz, deswegen teilen wir euch gerne genau mit, was wir mit der Crowdfundingsumme tun:

Von den 11.199 Euro gehen 16% als MwSt weg, 3% an Startnext und 4% an die Finanzdienstleister von Startnext. Für zukünftige Steuern der UG runden wir auf und legen also insgesamt 3000 Euro als Abgaben beiseite.

Bleiben 8.119.

Dimitrios und Lukas haben vor ca. einem Jahr die UG gegründet*, über die wir das Projekt jetzt erst einmal laufen lassen** und jeweils 500 Euro eingezahlt. Von diesem Geld wurden ein Notar, diverse Softwarelizenzen die wir für unseren Shop nutzen sowie weitere Kleinigkeiten wie Flyer bezahlt. Es sind noch 332 Euro auf dem Konto und wenn die beiden ihren Vorschuss wieder herausziehen, gehen also nochmal 668 Euro von der Crowdfundingsumme ab.

Bleiben 7.451 Euro.

Für Workshops von Solireklame gehen noch einmal 262 Euro weg, bleiben 7.295.

Für die Dankeschöns müssen wir mit Druckkosten für ca. 180 Textilien, den Einkaufspreisen der Textilien und Druckkosten für Kunstdrucke, Postkarten und Sticker und Versand rechnen. Außerdem wollen wir natürlich ein paar mehr Shirts unserer wunderbaren Partner*** dna Merch kaufen, damit wir auch welche auf Lager haben.

Insgesamt können wir in diesem Punkt, je nachdem wie viele Shirts von dna und wie viele Drucksachen wir im Detail ordern, zwischen 3300 und 4000 Euro landen.

Der Einfachheit halber, planen wir jetzt so, dass uns nach den Dankeschöns 3500 Euro verbleiben.

Kommen wir zum nächstgrößeren und kompliziertesten Punkt: Den Maschinen.

Wir haben im Crowdfundin geschrieben, dass wir uns in jedem Fall einen größeren Drucker für Kunstdrucke holen, und eine größere Textilpresse, wenn wir unser zweites Fundingziel erreichen. Den Textildrucker wollten wir für ca. 420 Euro im Monat in einem Mietkaufvertrag betreiben.

Long Story short: Wir haben mehr Erfahrung im Textildruck gesammelt und eine neue Presse und eine Vorbehandlungsmaschine schienen uns bald aus Gründen der Druckqualität am wichtigsten Ihr sollt schließlich die besten und langlebigsten Shirts bekommen!

Einen größeren Drucker für Kunstdrucke haben wir in der Priorität erst einmal gesenkt, da nur einer von den ganz großen Kunstdrucken geordert wurde und wir bis DIN A3+ auch auf einem Drucker Aquarellpapier bedrucken können, den Dimitrios schon besitzt.

Dimitrios stellt mit seiner Firma Made in Dortmund auch die Räumlichkeiten für den Druck und ist für die Presse und die Pretreatmaschine in Vorleistung gegangen. An dieser Stelle auch nochmal ein herzliches internes Dankeschön an Dimitrios vom ganzen Team 😉

Bis wir unsere UG in eine Genossenschaft oder ein ähnliches Modell überführt haben, rechnen wir jetzt also so, dass wir die Maschinen für den Druck von Dimis Firma mieten. Das Gute ist, das Maschinen mittlerweile clever sind und wir minutiös Tintenverbrauch, Pretreatflüssigkeit, Strom und andere Verbrauchsmaterialen tracken und so die Kosten für euch wirklich transparent machen können 🙂 Wir arbeiten gerade an einem Modell, wie wir das alles möglichst übersichtlich auf unserer Website aufbereiten können, aber da werden wir etwas Cleveres finden.

Für die Maschinen legen wir insgesamt 2000 Euro beiseite. Sicherheitsabstand geht vor, auch weil wir davon ausgehen, dass wir im Januar und Februar mit bedruckten Textilien erfahrungsgemäß wenig Umsatz machen werden.

Die restlichen 1500 Euro (schnell geschrumpft, nicht wahr?) wollen wir in den Topf für potentielle Gehälter werfen. Wir legen Rollen und Verantwortlichkeiten fest, die wir ab Dezember gerne entlohnen würden. (Beispielsweise die Bestellabwicklung oder Social Media Arbeit) Die Personen, die sich dieser Verantwortlichkeiten annehmen, einigen sich danach auf einen solidarischen Lohn, der sich nicht nur nach Leistung sondern auch nach persönlichem finanziellem Bedarf bemisst.

So. Das war jetzt sehr ausführlich. Aber wenn du bis hierhin gelesen hast: Danke für dein aufrichtiges Interesse.

Falls du das nur überflogen hast und uns vertraust: You get a hug too!

So, und bevor dieser Text noch mehr ausartet, verabschieden wir uns und danken noch einmal von ganzem Herzen.
Nächstes Mal dann mehr Details zu unseren Zukunftsplänen!
Lukas, Frieda, Dimitrios, Olaf, William, Susann, Fabia, Alex, Basti und Jonas

*Über die Gründung dieser UG können die beiden bestimmt auch noch einen kurzweiligen Blogeintrag unter dem Titel “Gründen als fixe Idee: Pro und Contra” verfassen.

**Wir nutzen diese UG, damit wir für den Anfang ein formales Gerüst für Konto, Steuern etc. etc. haben. Die Organisation erfolgt erst einmal informell als Kollektiv mit regelmäßigen Meetings. In diesen Meetings planen wir aber auch unter anderem, wie wir unsere offene und transparente Struktur am besten handhaben. Derzeit gibt es die Idee, nächstes Jahr eine Genosschenschaft zu gründen und/oder die Firma in Verantwortungseigentum zu überführen: https://purpose-economy.org/de/

***dna Merch hat uns auf unserem bisherigen Weg nach Kräften unterstützt und verfolgt sehr ähnliche Ziele wie wir: selbstbestimmtes, faires und nachhaltiges Arbeiten für alle, immer. Wir wollen mit ihnen wachsen und uns gegenseitig unterstützen. Dazu gibt es bald noch einen Kooperationsvertrag, den wir natürlich für alle lesbar auf unsere Seiten packen werden.

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