Cooperative Clothing

Die Stimme aus der Produktion

Montag, das ist meist der Tag an dem ich mich morgens fertig mache, die Sachen für meinen Hund Pauli packe und mich dann auf den Weg nach Dortmund in unsere Werkstatt begebe … Dort angekommen wird die Hitzepresse angeschaltet, die Pakete mit den georderten Textilien werden geöffnet und direkt den Aufträgen zugeteilt. Manche Aufträge sind brandneu vom letzten Tag und andere sind schon ein paar Tage alt. Und genau in diesem Moment überkommen mich ein paar Gedanken … „Ob unsere Kunden wissen, dass on demand nicht unbedingt heißt, dass wir jeden Tag drucken?“, „Ob sie enttäuscht sind wenn ihr Shirt/Hoodie/Bag nicht innerhalb von drei Tagen bei ihnen ist?“, „Sind sie enttäuscht, wenn doch mal wieder etwas schief gelaufen ist und wir nochmal komplett neu drucken müssen?“.

Deswegen sitze ich nun hier und schreibe diese Zeilen, gerichtet an Euch da draußen.

Was bedeutet also, dass wir on demand drucken? Wir bekommen eure Bestellung und dann geht der Prozess los. Es wird genau das bestellt was wir für die Aufträge brauchen – nun dauert es bis zu drei Tage bis die Textilien geliefert oder von uns abgeholt werden können. Läuft ab jetzt alles wie geplant, wird das Textil vorbereitet und schnellstmöglich gedruckt – weil, wie ihr vielleicht wisst, hat uns der Drucker schon das ein oder andere Mal Sorgen bereitet, mal ist der Druckgott uns wohlgesonnen und manchmal eben nicht. Ihr müsst wissen, es gibt gefühlt eine Million potentielle Fehlerquellen beim Drucken und glaubt mir, es bringt uns manchmal an den Rande der Verzweiflung! Aber so langsam sollten wir alle einmal durchgemacht haben! Geht in diesem Prozess aber etwas schief, müssen wir komplett von vorne beginnen.

Raus aus der Produktion geht es dann ab in den Versand: Eure Textilien werden verpackt, Sticker und Postkarten beigelegt, das Päckchen versiegelt und mit dem Versandsticker auf dem Rücken geht es ab in die Post.

Berechtigte Frage: Warum drucken wir nur ein bis zweimal in der Woche? Na ja, wir haben uns ja nicht nur Transparenz auf unsere Fahnen geschrieben, sondern auch Nachhaltigkeit!

Es steckt also, wie ihr euch vorstellen könnt, viel mehr dahinter, als nur seine Produkte in Pappe zu verpacken – so stellen sich für uns die Fragen „Wie nachhaltig ist es für ein, zwei oder drei Textilien, dass Ele mit dem Auto von Wuppertal nach Dortmund fährt?!“ und „Wieviel von der Preatreaterflüssigkeit und Farbe wird in den Ausfluss gegossen, wenn sich die Maschinen ständig durchspülen müssen um die Schläuche sauber zu halten?“. Richtig geraten: Überhaupt nicht. Deswegen sammeln wir eure Bestellungen immer und drucken dann an einem Tag alles weg.

Nun, ich hoffe, dass ich euch ein wenig mitnehmen konnte in meine Welt bei Prints oft the People, auf die andere Seite einer Bestellung, und ihr nun Bescheid wisst warum eine Bestellung eventuell mal ein bisschen länger dauert.

Liebste Grüße Ele und Pauli

 

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